Geschichte der Hexen 1950 - 1999
1970
Erhebung der Hexe zur Symbolfigur einiger Teile der Frauenbewegung (Feminismus)
1969
Wicca ist eine neureligiöse Bewegung und versteht sich als eine wiederbelebte Naturreligion (im modernen Sinne einer naturverbundenen Spiritualität) und als Mysterienreligion. Um eine Mysterienreligion handelt es sich in dem Sinne, dass auch auf Erkenntnis des eigenen Lebens und innere Transformation Wert gelegt wird. Wicca hat seinen Ursprung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ist eine Glaubensrichtung des Neuheidentums. Wicca sieht sich auch als die „Religion der Hexen“ und die meisten Anhänger bezeichnen sich selbst als Hexen. Die meisten der unterschiedlichen Wicca-Richtungen sind im Gegensatz zu rekonstruktiven neopaganen Bewegungen explizit synkretistisch und eklektisch sowie anti-patriarchalisch. Es bestehen zahlreiche Parallelen zum feministischen Kult der Großen Göttin; im Wicca sind, entgegen der reinen Göttinnenspiritualität, eine weibliche Göttin und ein männlicher Gott gleichberechtigte Partner und Repräsentanten einer polaren Natur. Gemeinsam ist fast allen Wicca das Feiern der acht Jahreskreisfeste und die am Mondzyklus orientierten magischen Rituale.
Wicca gehört zu den mitgliederreichsten Gruppierungen im Spektrum des Neopaganismus und ist insbesondere im angloamerikanischen Raum besonders stark verbreitet. In den USA ist Wicca seit 1994 als Religion staatlich anerkannt. Heute gibt es in den USA ca. zwei Millionen Menschen, welche unter dem Begriff „Wicca“ neuheidnische Religion praktizieren.
1960
Entstehung des neopaganen „Hexen-Wesens" in den USA (aus Wurzeln des Okkultismus der Jahrhundertwende)
1950
Tötung hunderter von (angeblichen) Hexen im Westen Indiens