Geschichte der Hexen 35000 - 10001 v.Chr.

Veröffentlicht auf von Sarah

 

Mal abgesehen von der Begrifflichkeit „Hexe“, begann der Hexenglauben ungefähr 35000 v. Chr. . Es war auch die Zeit in der die damals als Magie angesehenen Fähigkeiten teilten. So gab es Jäger die flüchtenden Rentieren, Büffeln und anderen Tieren folgten, ausgestattet mit primitiven Waffen ausgerüstet, doch einige Stämme hatten die Gabe, die Herden zu einer Felswand zu locken, wo sich einige Tiere opferwillig einfangen ließen. Diese begabten Schamanen konnten sich in den Geist der Herde versetzen und wurden dadurch des pulsierenden Rhythmus gewahr, der allem lebendem inne wohnt. Sie drückten diese Erkenntnis nicht intellektuell, sondern in Bildern aus: die Muttergöttin, die Lebensspenderin, die alles lebendige hervorbringt; und der gehörnte Gott, Jäger und Gejagter, der ewig durch die Pforten des Todes tritt, auf das neues Leben beginne. Männliche Schamanen identifizierten sich mit Gott und der Herde. Sie hüllten sich in Felle und schmückten sich mit Hörnern.

 

Die weisen Frauen dieser Gemeinschaften aber führten nackt den Vorsitz, verkörperten die Fruchtbarkeit der Göttin. Leben und Tod war ein kontinuierlicher Strom. Die Toten wurden bestattet, als ruhten sie im Mutterleib. Am Himmel wurde der Tanz der Spirale beobachtet. Im Mond, der allmonatlich stirbt und wiedergeboren wird. In der Sonne, deren zunehmendes Licht die wärme des Sommers spendet und deren vergehen winterlichen Frost bringt. Die Mondphasen wurden in Stein geritzt und die Göttin wurde mit dem Horn des Bisons dargestellt, das auch den zunehmenden Mond bedeutet. Als später sich einzelne Siedlungen zu Dörfern zusammenwuchsen, vereinten Schamanen und weise Frauen ihre Kräfte und teilten ihr Wissen miteinander.

 

 

30.000- 10.000 v. Chr.

 

Felsbilder von verwundeten Tieren mit magischer Bedeutung.



 

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