Geschichte der Hexen 1450 - 1499
1493
Werden Spanien in rund 100 000 Menschen der Ketzerei angeklagt, 10 000 davon werden auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
1487
Veröffentlichung des Hexenhammers durch Institoris und Sprenger
1484
Der Schlächter Kardinal Cibo wird zum Papst Innozenz VIII. gewählt. Die Inquisitoren und Dominikaner Sprenger und Insitoris Kramer erwirken von Papst Innozenz VIII einen Erlass, der ihnen die alleinige Zuständigkeit für die Hexenverfolgung sicherte. Sie veröffentlichten auf Ersuchen des Papstes den Hexenbullen oder "Hexenhammer" (Malleus Melleficarum). Er beinhaltete sämtliche Elemente der Hexerei sowie das System der Ausrottung und Vernichtung. Das war am 5.Dezember.
Hebammen wurden nicht nur gegängelt, sie wurden gejagt. Nachdem Papst Innozenz VII. im Jahr 1484 die Hexenlehre anerkannt hatte, stellten die Dominikanermönche Henricus Justitiore und Jakobus Sprenger in ihrem "Hexenhammer" klar: "Keiner schadet der katholischen Kirche mehr als die Hebammen."
1474
Die Dominikanermönche Heinrich Institoris und Jacob Sprenger stoßen noch auf Widerstand, als sie versuchen groß angelegte Hexenverfolgungen durchzuführen.